Aktuelle Veranstaltungen
„ … great again!“ - Die USA und ihr politisches System
Ökumenischer Studienkreis Bad Doberan, 16. März 2026, 18.00 Uhr
Ort: Aula des Friderico-Francisceum-Gymnasium, Alexandrinenplatz 11, 18209 Bad Doberan
Referent: Prof. Dr. Jakob Rösel, Rostock
Die USA sind ein Schmelztiegel der Kulturen, sind Zufluchts- und Sehnsuchtsland für Menschen aus aller Welt. In diesem Jahr werden die 250 Jahre der Unabhängigkeit vom Königreich Großbritannien gefeiert.
Die mediale Berichterstattung über die größte Volkswirtschaft der Erde und militärische Großmacht ist enorm, denn was dort passiert, hat Konsequenzen für uns und die Welt. Die Pressekonferenzen und das politische Handeln des Präsidenten Trump irritieren oft. Manche sprechen von der „Tyrannei der Mehrheit" oder dem " Zirkus der Clowns".
Nach dem Unabhängigkeitskrieg begründete die amerikanische Verfassung die erste (Massen)Demokratie der Moderne - für damals 3 Millionen Farmer. Heute gilt sie für 330 Millionen Bürger. Der Vortrag geht der Entstehung eines politischen Systems nach, das seit jeher extremen Herausforderungen der Expansion, Migration und des gesellschaftlichen und technischen Wandels bewältigt hat. In diesem Sinne wäre es wünschenswert, wenn die USA wieder „great again“ würden.
Kirchen der Gotik - Höhepunkt und Ausklang des Mittelalters
Akademiekreis Neustrelitz, 13. März 2026, 19.30 Uhr
Ort: Saal im Kath. Pfarramt, Am Tiergarten 2, 17235 Neustrelitz
Franziskuskreis Waren, 19. März 2026, 19.00 Uhr
Ort: Pfarrsaal der Kath. Gemeinde, Kietzstr. 4, 17192 Waren
Referent: Michael Berger, Rostock
Es werde Licht, sprach der Herr! Empor die Herzen! - Diese Aussagen geben die Stimmung der Gotik wieder. Der Stil, der auf die Romanik mit den wuchtigen Mauern und kleinen rundbogigen Fenstern folgte, wurde möglich durch eine veränderte Sicht auf Gott, Mensch und Welt. Innovationen im Baugewerbe ermöglichten Gewölbetypen mit filigranen Stützsystemen, so dass die Wände dünner wurden und hohe, schlanke Fenster zuließen. Damit wurde erreicht, dass Licht in die Kirchenräume gelangte. Der Spitzbogen löste den Rundbogen ab. In diesen Bauten wurde der Glaube sicht- und spürbar. Die Vertikalität, die Helligkeit und die Erhabenheit der gotischen Kirchen sollten die Gläubigen inspirieren und dem Himmel näherbringen.
Die ersten gotischen Kirchen entstanden Anfang des zwölften Jahrhunderts in Frankreich. Das damalige Deutschland wurde zu Beginn des dreizehnten Jahrhunderts erreicht. Während die ersten Kirchbauten in Mecklenburg z.T. noch romanisch beeinflusst waren, prägen heute gotische Gotteshäuser unser Land. Mecklenburg besitzt ein kostbares Erbe. Unsere Aufgabe ist der verantwortungsvolle Umgang und der Erhalt!
Russland, Deutschland und Europa Geschichte, Mythen und Perspektiven vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart
Copernicus-Kreis-Ludwigslust, 12. März 2026, 19.30 Uhr
Ort: Kath. Gemeindehaus, Schlossfreiheit 9, 19288 Ludwigslust
Kath. Kirchengemeinde St. Josef/St. Lukas, 13. März 2026, 19.00 Uhr
Ort: Kath. Gemeindezentrum, Heidmühlenstr. 9, 17033 Neubrandenburg
Referent: Christoph Bräutigam, Gießen
Analysiert man die neuzeitliche Geschichte Deutschlands und Russlands, so fällt auf, dass beide Länder in den letzten zweihundert Jahren auf der europäischen Bühne oft gemeinsam agierten.
Einerseits gab es das russische Streben nach Westen, um Anschluss an Europa zu finden und um Einflusssphären zu sichern, andererseits gab es den deutschen Blick nach Osten, eine Identifikation mit der wahrgenommenen Kultur, Lebens-weise und Philosophie.
Der Vortragthematisiert, wie dieses Miteinander Deutschland und Russland geschichtlich beeinflusst hat und welche Auswirkungen dies bis in die Gegen-wart hat - auch unter der Berücksichtigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und der Haltungen dazu in Politik und Gesellschaft Deutschlands.
Der Referent: Christoph Bräutigam M.A., lebt in Gießen und Arbon/CH; Studium der Allgemeinen Rhetorik, empirischen Kulturwissenschaft und Neueren deutschen Literatur in Tübingen - seit 1989 tätig als Bildungsreferent, Projektleiter und Honorardozent in den Themenfeldern interkulturelle Kommunikation, Konfliktmanagement, politische und zeitgeschichtliche Bildung, Partizipation und Inklusion.
Ludwigsluster Papiermaché – Eine Entdeckungsreise
St. Anna-Treff Schwerin, 11. 03. 2026, 19.30 Uhr
Ort: Bernhard-Schräder-Haus, Klosterstr. 26, 19053 Schwerin
Referent: Norbert Leithold, Ludwigslust
Dekorationen aus Papiermaché an Decken und Wänden kann man sich gut vorstellen. Doch Vasen, Büsten und Statuen aus diesem vergänglichen Material in einem Park – wo hat es das gegeben? Was andernorts in Stuck, Sandstein oder Marmor gefertigt wurde, lieferte die Ludwigsluster Carton-Fabrik in Papiermaché. Ihre Produkte sind eine kulturgeschichtliche Einmaligkeit.
Der Siegeszug des Papiermaché als Ausgangsstoff für Luxusgüter wie Etuis, Tabatieren oder Deckenschmuck für Schlösser begann im 18. Jahrhundert. Die Königsdisziplin aber, nämlich Statuen aus Papiermaché zu fertigen, gelang Ende des 18. Jahrhunderts der Manufaktur in Ludwigslust.
Wie es dazu kam und was davon die Zeiten überdauert hat, davon berichtet der Vortrag von Herrn Leithold. Und es ist an der Zeit, immer noch weit verbreitete Irrtümer zu revidieren.
Der Referent: tätig als Restaurator, Historiker
Die Macht der Bilder - Vom ersten Foto zur KI-gestützten Realität
Gemeindeabend Güstrow, 10. März 2026, 19.00 Uhr
Ort: Saal der Kath. Gemeinde, Grüne Str. 23-25, 18273 Güstrow
Offener Abend – Plau, 11. März 2026, 19.00 Uhr
Ort: Kurklinik Silbermühle, Millionenweg 3, 19395 Plau am See
Referent: Christoph Bräutigam, GießenFalsche Nachrichten, Fake News, gibt es schon lange. Sie werden eingesetzt, um Menschen zu verunsichern, Unruhe zu provozieren, Staaten zu destabilisieren. Die Künstliche Intelligenz erweitert die Möglichkeiten erheblich und macht es schwierig, Manipulationen zu entschlüsseln.
Wegen der aktuellen Weltlage wurde 2025 kaum berichtet, dass ein deutscher Astronaut auf dem Mond war. Der weltraumbegeisterte Referent Christoph Bräutigam wird in seinem Vortrag mit authentischem Bildmaterial darauf eingehen.
Der Vortrag fragt danach, wie authentisch Bilder sind, was unsere Sehgewohnheiten seit der ersten Fotografie 1826 geprägt hat und warum wir Bildern einen so hohen Wahrheitsgehalt zumessen. Was machen die Sehgewohnheiten mit uns, in einer Zeit, in denen Bilder von jedem über Künstliche Intelligenz nahezu beliebig vervielfältigt und bearbeitet werden können?
Wie kann man erkennen, ob ein Bild authentisch, realistisch oder gefälscht ist? Wie gelingt es, Desinformation und Fake von echtem Bildmaterial unterscheiden? Welche Macht haben Bilder für die Meinungsbildung? Wie erlangt man Medienkompetenz?
Der Referent: Christoph Bräutigam M.A., lebt in Gießen und Arbon/CH; Studium der Allgemeinen Rhetorik, empirischen Kulturwissenschaft und Neueren deutschen Literatur in Tübingen - seit 1989 tätig als Bildungsreferent, Projektleiter und Honorardozent in den Themenfeldern interkulturelle Kommunikation, Konfliktmanagement, politische und zeitgeschichtliche Bildung, Partizipation und Inklusion.
Ein Herz und eine Seele? - Die Geschichte des Urchristentums
Frauenkreis Kühlungsborn, 9. März 2026, 18.00 Uhr
Ort: Saal der Kath. Gemeinde, Ostseeallee 1b, 18225 Kühlungsborn
Referent: German Schwarz, Teterow
„Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele.“, diese Schilderung aus der Apostelgeschichte zeigt nur eine Seite der Wirklichkeit aus der Anfangszeit der christlichen Religion. Der Apostel Paulus berichtet in seinen Briefen immer wieder von Problemen. Die junge Christenheit im 1. Jahrhundert war vielfältigen Strömungen, Entwicklungen und Herausforderungen ausgesetzt.
Eine herzliche Einladung zu diesem Vortrag über die spannende, weichenstellende Zeit des Urchristentums.
Für Glaubensfreiheit und Lebensrecht - Die Berliner Bischofskonferenz in den Staat-Kirche-Konflikten der DDR-Zeit aus Mecklenburger Sicht
Stensen-Kreis-Rostock, 26. Februar 2026, 19.30 Uhr
Ort: Gemeindezentrum der Christuskirche, Häktweg 4-6, 18057 Rostock
Referent: Dr. Georg Diederich, Pinnow
Am 25. September 1976 – also vor nunmehr 50 Jahren - errichtete Papst Paul VI. die Berliner Bischofskonferenz (BBK). Damit wurde der Zusammenschluss der Bischöfe und Bischöflichen Kommissare auf dem Gebiet der DDR, der seit 1950 die Bezeichnung „Berliner Ordinarienkonferenz “ (BOK) trug, in den Rang einer „Selbständigen Bischofskonferenz“ erhoben.
Aber auch die BOK hatte schon eine Vorgeschichte. Bereits seit Dezember 1945 trafen sich in Berlin die leitenden katholischen Geistlichen der verbliebenen Bistumsgebiete, die jetzt in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) lagen. Wie überall im Nachkriegsdeutschland ging es zunächst um seelsorgliche und caritative Betreuung von Millionen Vertriebener, die zur Hälfte katholisch waren. Aber anders als im Westen geriet die Kirche in SBZ und DDR bald in Auseinandersetzungen mit Besatzungsmacht und erstarkender SED-Diktatur, die den christlichen Glauben zum Absterben verurteilt sahen. Nach anfänglicher Duldung wurde den Kirchen als „Hort der Reaktion“ der offene Kampf angesagt. Als dieser scheiterte, versuchten die atheistischen Machthaber in der DDR, die Kirchen durch subtile Differenzierungspolitik an den Rand der Gesellschaft zu drängen.
Bei allen Konflikten mit dem SED-Staat war es für die katholische Minderheit im Lande besonders wichtig, mit möglichst einer Stimme zu sprechen. So gaben die gemeinsamen Hirtenbriefe der Berliner Bischofskonferenz und ihrer Vorläufer den Katholiken in der DDR Orientierung und Lebenshilfe. Schwierige Verhandlungen zum Erhalt von Glaubensfreiheit und zum Schutz des Lebens wurden in der BBK gemeinsam vorbereitet und dann allein vom Vorsitzenden im Auftrag aller Ordinarien geführt. Der Vortrag gibt auch Einblicke in die oft kontroversen Diskussionen auf den Sitzungen der BBK, die hier aus Mecklenburger Sicht dargestellt werden.
Das christliche Menschenbild – Perspektive für die Gestaltung der Gesellschaft?
Copernicus-Kreis-Ludwigslust, 26. Februar 2026, 19.30 Uhr
Ort: Kath. Gemeindehaus, Schlossfreiheit 9, 19288 Ludwigslust
Referent: Kurt Schanné, Schwerin
„Gott schuf den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.“ So heißt es in Kapitel 1, Vers 27 des Buches Genesis. Die biblische Überlieferung sieht im Menschen das Abbild Gottes. Jeder Mensch ist eine unverwechselbare Person. Er ist mit einer unverlierbaren Würde ausgestattet. Diese ist letzter Bezugspunkt jeder gesellschaftlichen Ordnung.
Menschenwürde konkretisiert sich in Menschenrechten. Dieser Zusammenhang wird seit den modernen Freiheitsbewegungen in Deklarationen und Verfassungen ausformuliert. Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung vom 04. Juli 1776 sagt es so: „Wir halten diese Wahrheiten für selbstverständlich, dass alle Menschen gleich geschaffen sind, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt sind, darunter das Recht auf Leben, auf Freiheit und auf Verfolgung des je eigenen Glücks.“
Unter dem Eindruck der Shoa und der unmenschlichen Gräuel des Zweiten Weltkrieges wird am 10. Dezember 1948, wenige Monate vor dem Inkrafttreten des deutschen Grundgesetzes, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Dort heißt es: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Solidarität begegnen.“
Was bedeuten diese Grundsätze für die Gestaltung der Gesellschaft? Wie sollte eine Gesellschaft und ein Staat aussehen, die Menschenwürde und Menschenrechte in den Mittelpunkt stellen? Lässt sich mit dem christlichen Menschenbild und den entsprechenden Prinzipien der christlichen Soziallehre in einer pluralistischen Gesellschaft Politik machen und wenn ja, wie?
Kirche in der Welt von heute - neue Chancen für den Glauben?
St. Anna-Treff Schwerin, 18. 02. 2026, 20.00 Uhr
(nach dem Gottesdienst am Aschermittwoch)
Ort: Bernhard-Schräder-Haus, Klosterstr. 26, 19053 Schwerin
Referent: Propst Dr. Georg Bergner, Schwerin
Glaube und Welterfahrung sollen zusammenpassen. Vor 60 Jahren hat das II. Vatikanische Konzil diesen Anspruch in seinem Text "Gaudium et spes" formuliert. Seitdem ist viel geschehen. Die Welt hat sich verändert. Neue Denkrichtungen prägen unsere Gegenwart. Derzeit erleben wir eine Auseinandersetzung um Leitlinien einer modernen Gesellschaft, die von einigen als "Kulturkampf" beschrieben werden. In diesem Zusammenhang erfährt auch die Katholische Kirche wieder neue Aufmerksamkeit. Hatte man jahrelang den Eindruck, der kirchliche Glaube würde immer weiter zurückgehen, so gibt es zur Zeit aber auch bemerkenswerte Aufbrüche. Zwischen Synodalem Weg, Internetmission und wachsendem Traditionalismus gilt es, neue Glaubenszugänge zu ermöglichen. Was könnte hier der richtige Weg einer zeitgemäßen Verkündigung sein?
Ein Herz und eine Seele? - Die Geschichte des Urchristentums
Offener Abend – Plau, 11. Februar 2026, 19.00 Uhr
Ort: Kurklinik Silbermühle, Millionenweg 3, 19395 Plau am See
Referent: German Schwarz, Teterow
„Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele.“, diese Schilderung aus der Apostelgeschichte zeigt nur eine Seite der Wirklichkeit aus der Anfangszeit der christlichen Religion. Der Apostel Paulus berichtet in seinen Briefen immer wieder von Problemen. Die junge Christenheit im 1. Jahrhundert war vielfältigen Strömungen, Entwicklungen und Herausforderungen ausgesetzt.
Eine herzliche Einladung zu diesem Vortrag über die spannende, weichenstellende Zeit des Urchristentums.
„Mein Kampf“ - Ein Buch und seine Wirkungsgeschichte
Frauenkreis Kühlungsborn, 9. Februar 2026, 18.00 Uhr
Ort: Saal der Kath. Gemeinde, Ostseeallee 1b, 18225 Kühlungsborn
Franziskuskreis Waren, 26. Februar 2026, 19.00 Uhr
Ort: Pfarrsaal der Kath. Gemeinde, Kietzstr. 4, 17192 Waren
Akademiekreis Neustrelitz, 27. Februar 2026, 19.30 Uhr
Ort: Saal im Kath. Pfarramt, Am Tiergarten 2, 17235 Neustrelitz
Referent: Prof. Dr. Mario Niemann, Rostock
Vor 100 Jahren erschien Hitlers Bekenntnisschrift „Mein Kampf“. Dieses Buch, welches millionenfach verbreitet wurde, ist eine wichtige Quelle zur Geschichte des Autors und des Nationalsozialismus. „Es ist das umfangreichste und in gewisser Weise auch intimste Zeugnis eines Diktators, dessen Politik und dessen Verbrechen die Welt verändert haben. Die Wirkungen sind spürbar bis zum heutigen Tag. Mein Kampf war „die deutlichste und ausführlichste Darlegung“ dessen, was Hitler dachte und plante – so Ian Kershaw. […] Hitlers Buch gilt als Autobiografie, weltanschauliches Bekenntnis, rassistische Hetzschrift, taktische Handlungsanleitung, aber auch als Machwerk, Schandfleck, Politikum, Skandal, Lachnummer und öffentliches Ärgernis. Sind solche Zuschreibungen stets gebunden an Zeiten oder Positionen, so besteht in einer Hinsicht Übereinstimmung. Mein Kampf bleibt ein wirkmächtiges, mythisch überladenes Symbol.“ (Hitler, Mein Kampf, Kritische Edition, S. 9f, Institut für Zeitgeschichte 2026)
Prof. Niemann wird das Entstehen des Buches im Kontext der Zeit verdeutlichen, biografische und weltanschauliche Weichenstellungen erläutern und der Wirkungsgeschichte bis in die Gegenwart nachgehen.
Der Referent: Prof. Dr. Mario Niemann lehrt als Historiker an der Universität Rostock.
Organspende - Ethische Konflikte zwischen Freiheit, Verantwortung und Gerechtigkeit
St. Anna-Treff Schwerin, 21. Januar 2026, 19.30 Uhr
Ort: Bernhard-Schräder-Haus, Klosterstr. 26, 19053 Schwerin
Referent: Prof. Dr. Wolfgang Schareck, Rostock
Die größte Herausforderung in der Transplantationsmedizin ist der Tod auf der Warteliste bei zu wenig Spenderorganen. Die Lebendspende verletzt das medizinische Grundprinzip des Nihil nocere! Verständlich ist die Scheu, sich mit dem eigenen Tod auseinanderzusetzen. Ist dies der Grund dafür, dass es in Deutschland pro einer Million Einwohner nur zehn Organspender gibt? Die Debatten der letzten Zeit kreisten um die Frage nach einer Zustimmungs- oder Widerspruchslösung, also um die Art und Weise, wie die Spendebereitschaft dokumentiert wird. Die Freiheit der Selbstbestimmung kollidiert so mit der Verantwortung für den Nächsten. Die Angehörigen in ihrer Trauer sind mit der Entscheidung zur Organspende oft überfordert. Der zwangsläufige Mangel überfordert die Gerechtigkeit der Organzuteilung. Folgen sind die Verwendung qualitativ eingeschränkter Organe und zunehmend die Organspende nach Herztod. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in der europäischen Solidargemeinschaft von EuroTransplant.
Der Referent: Prof. Dr. Wolfgang Schareck ist Chirurg/Transplantationsmediziner und war langjähriger Rektor der Universität Rostock.
„Ich hab´s gewagt…“ – Gutsherrin - Künstlerin - Nonne – Das unkonventionelle Leben der Tisa von der Schulenburg
Ökumenischer Studienkreis Bad Doberan – Montag, 24. November 2025, 18.00 Uhr
Ort: Aula des Friderico-Francisceum-Gymnasium, Alexandrinenplatz 11, 18209 Bad Doberan
Referentin: Sigrid Hagenguth, Schwerin
Welch ein Leben! Geboren in den Hochadel, aufgewachsen in England und Deutschland, Kunststudium, Heirat und Leben in England, Interesse an sozialen Fragen, Scheidung, erneute Heirat, Gutsherrin und Scheidung, Schwester des nach dem 20. Juli 1944 hingerichteten Fritz Dietlof von der Schulenburg, Flucht vor den russischen Truppen, Konversion, Sr. Paula als Ordensfrau, Lehrerin und Künstlerin. Welch ein Leben! Es ist das von Tisa von der Schulenburg (1903 – 2001). Sie war eine faszinierende Persönlichkeit, die eng mit Mecklenburg verbunden ist und ein reiches künstlerisches Erbe hinterlassen hat.
O komm! oder: Wen erwarten Sie eigentlich? Eine Einstimmung in den Advent
Franziskuskreis Waren, 26. November 2025, 19.00 Uhr
Ort: Pfarrsaal der Kath. Gemeinde, Kietzstr. 4, 17192 Waren
Copernicus-Kreis-Ludwigslust, 27. November 2025, 19.30 Uhr
Ort: Kath. Gemeindehaus, Schlossfreiheit 9, 19288 Ludwigslust
Stensen-Kreis-Rostock, 4. Dezember 2025, 19.30 Uhr
Ort: Gemeindezentrum der Christuskirche, Häktweg 4-6, 18057 Rostock
Referentin: Dorothea Dubiel, Graal-Müritz
Advent heißt Ankunft. Sie wissen es. Was aber bedeutet es, wenn …
… der Advent schon am 1. September mit dem Verkauf von Lebkuchen beginnt?
… die Frage bedrängt, wie und wo ich Weihnachten verbringen werde?
… Geschenke oder doch besser Gutscheine besorgt werden müssen?
… wenn die Wochen vor dem Christfest als pure Hektik erlebt werden?
… wenn unklar ist, was und wen wir erwarten?
Eine Rückbesinnung auf seine Wurzeln soll an diesem Abend helfen, den Advent aus der alten und doch immer aktuellen Sehnsucht zu verstehen.














