Das Thomas-Morus-Bildungswerk ist mit seiner lokalen Bildungsarbeit an vielen Orten in Mecklenburg vertreten. Oftmals gibt es Bedarfe aber dort, wo wir nicht sind. Diese Veranstaltungen veröffentlichen wir dann in dieser Rubrik
Wenn Sie Anregungen und Ideen haben, die wir gemeinsam umsetzen können, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf!
Von "We the People... zu MAGA" - 250 Jahre Unabhängigkeitserklärung der USA
Dienstagstreff St. Anna, 10. März 2026, 10.00 Uhr
Ort: Bernhard-Schräder-Haus, Klosterstr. 26, 19053 Schwerin
Referent: Christoph Bräutigam, Gießen
"Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen worden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter Leben, Freiheit und das Bestreben nach Glückseligkeit sind." Das ist der erste Satz der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung verfasst von Thomas Jefferson vor 250 Jahren.
Ein damals weltbewegendes Versprechen an die Menschen insbesondere in der "alten Welt". Es machte die USA zum Zufluchts- und Sehnsuchtsland für Menschen, die anderswo verfolgt, unterdrückt und in Armut getrieben wurden. Auch für viele Mecklenburger.
Nach dem Unabhängigkeitskrieg begründete 1787 die amerikanische Verfassung die erste Demokratie der Moderne. Ihre Geschichte war begleitet von inneren Konflikten. 1861-65 der Bürgerkrieg, die Abschaffung der Sklaverei. Die Vertreibung und Ermordung zahl-loser Native Americans. Die stetigen Konflikte zwischen dem "weißen Amerika" und den afroamerikanischen Nachkommen der Sklaven. Doch keiner dieser Konflikte erschütterte bis 2016 die US-Demokratie
Seit 2016 hören wir von Donald Trump, Desinformationen, ausufernde Gewalt im Namen der Regierung, Drohungen gegenüber Freunden und Bündnispartnern sowie Allianzen mit Russland und China und einer Entwicklung zur rechtsautoritär-libertären Diktatur. Woher kam diese Entwicklung? Was bedeutet das für uns in Deutschland und Europa? Was bedeuten die Werte und Rechtsnormen der 250 Jahre alten Demokratie für uns heute und zukünftig?
Der Referent: Christoph Bräutigam M.A., lebt in Gießen und Arbon/CH; Studium der Allgemeinen Rhetorik, empirischen Kulturwissenschaft und Neueren deutschen Literatur in Tübingen - seit 1989 tätig als Bildungsreferent, Projektleiter und Honorardozent in den Themenfeldern interkulturelle Kommunikation, Konfliktmanagement, politische und zeitgeschichtliche Bildung, Partizipation und Inklusion.
Ein Herz und eine Seele? - Die Geschichte des Urchristentums
Dienstagstreff St. Anna, 17. März 2026, 10.00 Uhr
Ort: Bernhard-Schräder-Haus, Klosterstr. 26, 19053 Schwerin
Referent: German Schwarz, Teterow
„Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele.“, diese Schilderung aus der Apostelgeschichte zeigt nur eine Seite der Wirklichkeit aus der Anfangszeit der christlichen Religion. Der Apostel Paulus berichtet in seinen Briefen immer wieder von Problemen. Die junge Christenheit im 1. Jahrhundert war vielfältigen Strömungen, Entwicklungen und Herausforderungen ausgesetzt.
Eine herzliche Einladung zu diesem Vortrag über die spannende, weichenstellende Zeit des Urchristentums.
Eine außergewöhnliche Frau - Zur Bedeutung der Oberhofmeisterin Gabrielle von Bibow für die katholische Kirche in Mecklenburg
Dienstagstreff St. Anna, 24. März 2026, 10.00 Uhr
Ort: Bernhard-Schräder-Haus, Klosterstr. 26, 19053 Schwerin
Referent: Georg Diederich, Pinnow
Die frühe Geschichte der katholischen Kirche in Mecklenburg nach der Reformation ist mit vielen klangvollen Namen von Herzögen und Königen, von Bischöfen und Ordensleuten, von kaiserlichen Gesandten und einflussreichen Adligen verbunden. Aber waren es wirklich nur hochangesehene und berühmte Männer, die hier das Geschick der kleinen katholischen Minderheit im Lande bestimmt hatten?
Vor 300 Jahren, am 31. Dezember 1725, starb in Schwerin die katholische Oberhofmeisterin Gabrielle von Bibow, geborene Flavigny de Beau. Diese außergewöhnliche Frau galt den Katholiken in der Schweriner Missionspfarrei schon zu Lebzeiten als „einzigartige Patronin“. Ihr ganzer Lebenslauf ist mit dem Wiederentstehen der katholischen Kirche in Mecklenburg nach der Reformation eng verwoben. Man kann mit einiger Berechtigung sagen, dass ohne sie und ihr beständiges Wirken wohl kaum eine Missionsstation der Jesuiten in Schwerin entstanden wäre.
Auch heute noch kann man dieser Frau in Dankbarkeit gedenken. Denn schließlich steht auf ihrem Anwesen in der Schweriner Schlossstraße, dass sie einst als Zufluchtsort für die in Bedrängnis geratene katholische Gemeinde bereitgestellt hatte, heute die Propsteikirche St. Anna, die vielen als „Mutterkirche“ der katholischen Kirchbauten im Lande gilt.














