Akademiekreis Neustrelitz, 13. März 2026, 19.30 Uhr
Ort: Saal im Kath. Pfarramt, Am Tiergarten 2, 17235 Neustrelitz
Franziskuskreis Waren, 19. März 2026, 19.00 Uhr
Ort: Pfarrsaal der Kath. Gemeinde, Kietzstr. 4, 17192 Waren
Referent: Michael Berger, Rostock
Es werde Licht, sprach der Herr! Empor die Herzen! - Diese Aussagen geben die Stimmung der Gotik wieder. Der Stil, der auf die Romanik mit den wuchtigen Mauern und kleinen rundbogigen Fenstern folgte, wurde möglich durch eine veränderte Sicht auf Gott, Mensch und Welt. Innovationen im Baugewerbe ermöglichten Gewölbetypen mit filigranen Stützsystemen, so dass die Wände dünner wurden und hohe, schlanke Fenster zuließen. Damit wurde erreicht, dass Licht in die Kirchenräume gelangte. Der Spitzbogen löste den Rundbogen ab. In diesen Bauten wurde der Glaube sicht- und spürbar. Die Vertikalität, die Helligkeit und die Erhabenheit der gotischen Kirchen sollten die Gläubigen inspirieren und dem Himmel näherbringen.
Die ersten gotischen Kirchen entstanden Anfang des zwölften Jahrhunderts in Frankreich. Das damalige Deutschland wurde zu Beginn des dreizehnten Jahrhunderts erreicht. Während die ersten Kirchbauten in Mecklenburg z.T. noch romanisch beeinflusst waren, prägen heute gotische Gotteshäuser unser Land. Mecklenburg besitzt ein kostbares Erbe. Unsere Aufgabe ist der verantwortungsvolle Umgang und der Erhalt!














